Titelbild verkleinern

Eine interessante Lernmethode: Diabetes-mellitus-Messe in Klasse H6/15

Am 5. April 2017 veranstalteten wir bei Frau Habenicht im Unterricht eine Messe zum Thema „Diabetes mellitus“. In den vorausgehenden Wochen hatten wir uns intensiv darauf vorbereitet. Wir hatten zunächst für verschiedene Themenstände Expertengruppen gebildet, die sich auf den jeweiligen Aspekt der Erkrankung spezialisierten und Informationen und Anschauungsmaterialien dazu sammelten. Auf der Messe konnte man sich dann über Diabetes im Alltag, Schulungsprogramme zu Diabetes, Depression und Diabetes, Reisen mit Diabetes, Diabetes im Alter und Adipositasbehandlung bei Diabetes informieren.


Durch die Unterrichtsmethode der Messe konnten wir Schülerinnen und Schüler unser Fachwissen über die verschiedensten Fragen der Lebensbewältigung, Behandlung und Pflege bei Diabetes mellitus erweitern und so unsere Beratungskompetenz für die Praxis stärken.


Klasse H5/16







„Nur Lernbegleiter? Unsinn, Lehrer! Lob der Unterrichtslenkung“

Pädagogischer Tag des Lehrerkollegiums mit Michael Felten

Der PädagogischerTag, den wir Lehrkräfte des EBZ am 27. März 2017 miteinander abhielten, stand unter dem Motto „Lernwirksamer unterrichten – Überraschendes aus der aktuellen Unterrichtsforschung“. Wir hatten gemeinsam beschlossen, uns mit der Hattie-Studie und den Konsequenzen, die aus ihr für unseren Unterricht und unser pädagogisches Handeln zu ziehen sind, näher zu befassen. Dazu wählten wir einen namhaften Referenten aus, der unsere Erwartungen in keiner Weise enttäuschte.


Der neuseeländische Erziehungswissenschaftler John Hattie hatte in seinem Buch „Visible Learning“ von 2009 erstmals empirisch nachgewiesen, dass der Erfolg von Schülerinnen und Schülern in der Schule stark mit dem Lehrerhandeln in Verbindung steht. Er hatte dazu zahlreiche Bildungsstudien der vergangenen vier Jahrzehnte ausgewertet und aus diesen eine einzigartige Meta-Analyse gebildet, die Aussagen zu Bildung und Unterricht auf einer noch nie dagewesenen Datengrundlage erlaubte. Nicht umsonst übersetzten die Erziehungswissenschaftler Wolfgang Beywl und Klaus Zierer den Titel seines Buches für die deutsche Ausgabe von 2013 mit „Lernen sichtbar machen“. Als wichtig identifizierte Hattie nämlich 138 Faktoren aus den Feldern Lernende, Elternhaus, Schule, Curricula, Lehrkräfte und Unterrichten, von denen nach seiner Untersuchung Größen wie zum Beispiel die Häufigkeit vonLernstandstests, kollegiale Hospitation, Feedback, Lehrer-Schüler-Beziehung, angeleitetes Problemlösen, direkte Instruktion oder Klassenführung eine besondere Wirkung auf die Schülerleistung haben. In der Fachöffentlichkeit fand Hatties Studie große Aufmerksamkeit, nicht zuletzt weil er mit seinen Erkenntnissen die Lehrerrolle wieder stärker in den Vordergrund rückte. Klaus Zierer zog im Titel eines Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von 2013 folgendes Resümee: „Auf die Qualität des Unterrichts kommt es an“.

Mehr erfahren...

Noch ein Einsatz in Neapel

Nach einem ersten Auslandspraktikum in Neapel im Jahr 2015 war es durch das gemeinsame Erasmus +-geförderte Projekt des Diakonie-Klinikums Stuttgart, des EBZ und der Villa Betania erneut zwei Auszubildenden des EBZ möglich, einen Ausbildungseinsatz in der Villa Betania zu absolvieren.

Johanna H. berichtet
:

Wir, Johanna H. und Dennis L. aus Kurs H3/14, durften für vier Wochen, vom 9.Oktober bis zum 6. November 2016, nach Bella Italia, genauer Neapel reisen und dort im Krankenhaus Ospedale Evangelico Villa Betania mitarbeiten.

Mehr erfahren...

An der Evangelischen Hochschule Pflege studieren - die Pionierarbeit geht weiter


Pflegestudierende der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg
mit dem Pflegewissenschaftler Professor Dr. Peter Schiffer OSCam.
Vorne links Franziska Bach.



Vor vier Semestern starteten wir mit dem ausbildungsintegrierten Bachelorstudium der Pflege, das damals an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg neu eingeführt worden war. Unsere Studiengangsleitung, Frau Professor Dr. Eylmann, nannte uns „Pioniere“. Und Pioniere sind wir tatsächlich bis heute. Vor einem Jahr schloss sich uns die zweite Kohorte Studierender an, die sich inzwischen mittendrin im wissenschaftlichen Arbeiten und Lernen befindet. Und seit wenigen Wochen ist nun schon die dritte Kohorte an der Hochschule unterwegs, besucht die ersten Vorlesungen und sammelt ihre ersten Eindrücke. Dazu kommt, dass wir Studierende im ausbildungsintegrierten Studiengang seit diesem Semester auch Kommilitoninnen und Kommilitonen vom neuen berufsbegleitenden Studiengang begegnen. Die Zahl der Pflegestudierenden wächst kontinuierlich. Überhaupt ist es erstaunlich, was sich seit unserem Studienstart im Oktober 2014 alles getan hat: hinsichtlich der Pflegestudiengänge und der Pflegestudierenden, der Integration der Pflege in den Hochschulbetrieb, des Studienalltags auf dem Campus und vieler weiterer Aspekte.

Mehr erfahren...

Stärkung der Klassengemeinschaft im Aktivpark

Die Besuche des Aktivparks Böblingen, die auch in diesem Jahr mit finanzieller Unterstützung durch den Förderverein des Diakonie Klinikums Stuttgart durchgeführt werden konnten, haben einem hohen Spaßfaktor und bedeuten einen enormen Gewinn für die Stärkung der Klassengemeinschaft. Begleitet von zwei Trainern des Aktivparks können von den Kursteilnehmern adrenalinsteigernde Übungen durchgeführt werden. Hierzu gehören unter anderem Geschicklichkeitsübung mit dem "wandernden A“ und auf der Wippe, Aktivitäten im Niederseilgarten oder Sprünge über einen Bach. Die Übungen erfordern etwas Überwindung, werden aber mit dem Gefühl belohnt, dass ich mich auf andere verlassen kann.

Dieser Tag ist für alle Kurse ein enormer Zugewinn.
Wir danken dem Förderverein des Diakonie-Klinikums Stuttgart herzlich für die Ermöglichung!

Es sind noch Ausbildungsplätze frei!

Nähere Informationen finden Sie hier.

Seit Jahresanfang neu in unserem Team!

Seit dem 1. Januar 2016 ist unsere neue Kollegin Frau Kern-Dingeldein bei uns im EBZ.
Sie erlernte den Beruf der Kinderkrankenschwester und ist seit 1993 Pflegepädagogin. Schwerpunkte ihrer Unterrichtstätigkeit am EBZ bilden die Gesundheits-und Kinderkrankenpflege, ebenso die Pflege von Jugendlichen sowie die Beratung und Betreuung in Fragen von Frauen-,Schwangeren-und Neugeborenengesundheit und die Stärkung der Elternkompetenz.

Praktikum am EBZ

Für Studierende der Pflegepädagogik besteht die Möglichkeit, ein Praxissemester am EBZ zu absolvieren. Wie das aussehen kann, erzählen Sabrina Schäfer und Michael Ader:

Als Studierende im 4. Semester der Pflegepädagogik an der Hochschule Esslingen verbrachten wir unser Praxissemester am EBZ. Im Folgenden möchten wir erzählen, warum es sich lohnt sein Praktikum hier zu machen.

Aufgrund unseres Starts zum Frühjahr 2016 ergab sich die Möglichkeit, die beginnenden Aprilkurse aktiv begleiten und den dahinterstehenden organisatorischen Prozess kennenlernen zu dürfen. Für unser Praktikum wurden uns personenbezogene Mentoren fest zugeteilt, die uns im gesamten Praktikumsverlauf zur Seite standen.

Durch die Größe der Schule in Bezug auf Mitarbeiter und Kurse, die drei Ausbildungskrankenhäuser, externe Einsatzstellen und die unterschiedlichen Ausbildungsangebote wie Gesundheits- und Krankenpflegehilfe (GKPH), Gesundheits- und Krankenpflege (GKP) und das ausbildungsbegleitende Studium konnten wir einen breiten Einblick in das Berufsfeld der Pflegepädagogik erhalten. Jederzeit wurde uns die Möglichkeit gegeben, in der GKPH und GKP zu hospitieren und uns selbst in lehrender Tätigkeit auszuprobieren. Alle Lehrkräfte stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und haben ein offenes Ohr. Dabei wird der inhaltliche Rahmen durch ein vorhandenes Curriculum von der Schule geschaffen. Die individuelle Gestaltung des Unterrichts liegt aber in der Hand des Studierenden, der stets durch die Lehrkräfte unterstützt wird. Dies war eine sehr positive Erfahrung für uns und hat uns bestärkt, das richtige Studium gewählt zu haben. Weitere Möglichkeiten, Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen zu sammeln, ergaben sich in Form von Mitwirkung an Bewerbungsgesprächen, Seminarteilnahmen in der GKP (z.B. zum Bobath-Konzept), Examensteilnahme und Beteiligung an der Praxisanleiterweiterbildung.

Bei organisatorischen Fragen rund um das Praktikum stand uns die Schulleitung unterstützend zur Seite.

Da drei unterschiedliche Ausbildungskrankenhäuser und die externen Einsatzstellen beteiligt sind, kann man am EBZ einen Einblick in die Vielschichtigkeit der Praxis erfahren. Uns wurde die Möglichkeit gegeben unterschiedliche Formen der Praxisbegleitung kennenzulernen wie unter anderem Praxisbegleitung mit Arbeitsaufträgen, Projekt Bezugspflege, Schulstation und Probeexamen.

Wir sind sehr dankbar für den guten Start in unsere berufliche Zukunft als Pflegepädagogin und Pflegepädagoge, die durch die individuelle Förderung sowie ehrliche, offene und herzliche Aufnahme am EBZ unterstützt wurde.














Wer sich ebenfalls für ein Praktikum am EBZ interessiert, findet hier die nötigen Informationen.

Besuch der Präsidentin der DIAKONIA World Federation im EBZ

Auf ihrer Reise zu einer Tagung nach Paris hat die Präsidentin der DIAKONIA World Federation of Diaconical Associations and Diaconical Communities, Diakonin Sandy Boyce, in Stuttgart Halt gemacht und zusammen mit der Generalsekretärin des Weltbundes, Schwester Traude Leitenberger, dem EBZ einen Besuch abgestattet.

Im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern und Schulleiter Dr. Johannes Nau war ihr wichtig zu erfahren, was das Besondere der Ausbildung im EBZ ist und wie das diakonische Profil im Alltag spürbar wird. Die Vielfalt und Differenziertheit der Antworten war beeindruckend. Ein Schüler fasste es so zusammen: Diakonie ist „dem Patienten ein Licht sein“.

Im Weltbund haben sich Gemeinschaften und Verbände von Diakonissen, Diakonischen Schwestern und Brüdern, Diakonieschwestern, Diakoniepfarrern und anderen kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen. So verbindet DIAKONIA weltweit alle, die in einer diakonischen Arbeit stehen. Mrs. Sandy Boyce ist Diakonin an der Pilgrim Uniting Church, einer Stadtgemeinde im australischen Adelaide. Traude Leitenberger gehört als Diakonische Schwester und Diakonin der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart an.

„Wenn die Roboter-Robbe zum Ersatztier wird…“ Seminar der Klasse F5/2015 am 3. Juni 2016 im Stuttgarter Hospitalhof

Um 8.30 Uhr traf unser Kurs in Begleitung von Frau Betz und Herrn Mahler am landeskirchlichen Bildungszentrum Hospitalhof in Stuttgart ein. Mit einem schmackhaften Frühstücksbuffet und anschließender persönlicher Begrüßung durch die Leiterin des Hospitalhofs, Frau Pfarrerin Renninger, wurden wir in Empfang genommen. Das Seminar startete dann mit einer Einführung von Frau Renninger, die zunächst die dreiteilige Veranstaltungsreihe "Digitale Helfer? Wie die Digitalisierung unser Leben verändert" ansprach, in die das Seminar eingebunden war.

Mehr erfahren...

Wechsel in der Geschäftsführung des Evangelischen Bildungszentrums für Gesundheitsberufe Stuttgart

Verdienstvoller Gründungsgeschäftsführer gibt den Stab an Nachfolger weiter


Ende April ist der langjährige Geschäftsführer des Evangelisches Bildungszentrums für Gesundheitsberufe Stuttgart gGmbH (EBZ), Diplom-Volkswirt Volker Geißel, verabschiedet worden. Sein Nachfolger ist der Krankenhausexperte Marcus Herbst.

Volker Geißel hat die Entwicklung des EBZ über die gesamte Zeit seines Bestehens und schon im Vorfeld maßgebend geprägt. Als Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums leitete er 1998, zunächst zusammen mit dem Karl-Olga-Krankenhaus, dann auch dem Bethesda-Krankenhaus den Prozess ein, der 2003 in die Gründung des EBZ und die Verschmelzung der bisherigen Krankenpflegeschulen zu einer Schule mit neuer, eigener Identität einmündete. Zum Gründungsgeschäftsführer bestellt, blieb er Motor für alle weiteren zentralen Entwicklungen, die gemeinsam mit der Schulleitung vorangetrieben wurden. So wurde das Aufgabenspektrum in der Folgezeit um Weiterbildungsangebote für nichtpflegerische Gesundheitsberufe, die Möglichkeit zum ausbildungsbegleitenden Studium und die Gesundheits- und Krankenpflegehilfeausbildung erweitert. Federführend war Volker Geißel auch bei der Errichtung des Hauses der Diakonischen Bildung, des modernen Schulgebäudes in der Nordbahnhofstraße, das 2013 gemeinsam mit der Altenpflegeschule des Diakonischen Instituts für Soziale Berufe bezogen wurde. Mit diesem zukunftsweisenden Schritt schuf er zugleich die Voraussetzungen, dass der vom Gesetzgeber angestrebten Vereinheitlichung der Pflegeberufe und Pflegeausbildungen gut gewappnet begegnet werden kann.

Volker Geißels Verdienste um das EBZ fasst Schulleiter Dr. Johannes Nau so zusammen: „Man kann das Ergebnis von Herrn Geißels Wirken mit Händen fassen. Wo vor einigen Jahren nur eine grüne Wiese war, steht jetzt ein modernes Gebäude, in dem gelehrt, gelernt und an der Zukunft der Pflege gearbeitet wird.“ Der stellvertretende Schulleiter, Oberstudienrat i.K. Rudolf Mahler, würdigt den Gründungsgeschäftsführer des EBZ als einen „Macher“, der immer weit vorausschauend agierte, die größeren Perspektiven einbezog, ohne das Alltagsgeschäft zu vernachlässigen. Er hatte manchmal unkonventionelle Ideen, entwickelte aber zusammen mit allen Beteiligten auch konkrete Lösungsmöglichkeiten. Schulleitung und Kollegium sind Herrn Geißel für sein herausragendes Engagement zu großem Dank verpflichtet.

Sein Nachfolger, Marcus Herbst, hat viele Jahre Berufserfahrung im Krankenhaus. Der studierte Betriebswirt verantwortet seit 2010 als kaufmännischer Direktor und Prokurist die wesentlichen wirtschaftlichen Themengebiete des Karl-Olga-Krankenhauses. Zuvor hat Herr Herbst am Universitätsklinikum Heidelberg nach langjähriger Tätigkeit als Intensivkrankenpfleger maßgebliche Projekte geleitet und vor seinem Wechsel in das Karl-Olga-Krankenhaus den Bereich der Patientennahen Servicebereiche erfolgreich aufgebaut und geführt. Nun übernimmt der Wahl-Stuttgarter zusätzlich die Geschäftsführung des EBZ: „Ich freue mich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe und werde gemeinsam mit der Schulleitung und dem Kollegium die Zukunft des EBZ gestalten. Gerade das neue Gesetzesvorhaben der Vereinheitlichung der Pflegeberufe bietet große Chancen für das EBZ. Ich bin es gewohnt, Brücken zu bauen, interprofessionelle und institutionsübergreifende Zusammenarbeit zu gestalten. Die Zukunft der Krankenpflegeausbildung in Stuttgart liegt in einem intensiven Miteinander.“













Volker GeißelMarcus Herbst

Neuerung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfeausbildung

Seit dem Jahreswechsel 2015/2016 gilt eine neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegehelferin bzw. zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer.
Aufnahmevoraussetzung ist nach wie vor ein Hauptschulabschluß oder ein gleichwertig anerkannter Bildungsabschluß.
Nicht mehr vorausgesetzt wird eine zusätzliche Qualifikation oder ein Praktikum.

Weiter Informationen zur Ausbildung finden Sie hier.
Direkt online können Sie sich hier bewerben.

Wir begrüßen unsere neue Kollegin!

Seit dem 1. Oktober vervollständigt unsere neue Kollegin Frau Kalk unser EBZ-Lehrerteam.
Sie erlente in Karlsruhe den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin und entschied sich nach einigen Jahren Berufserfahrung Lehrkraft für Pflegeberufe zu werden. In Freiburg studierte sie Berufspädagogik im Gesundheitswesen und in Esslingen Pflegewissenschaften.
Seit 2014 lebt sie in Stuttgart und wir freuen uns, sie in unserem Team zu haben.

Pflegen lernen in bella Italia

Die Auszubildenden Annika F. und Robin P. absolvierten ihren neonatologischen Ausbildungseinsatz im Krankenhaus Villa Betania in Neapel



Den Auszubildenden vielfältige Einsatzmöglichkeiten anzubieten, als Krankenhäuser voneinander lernen zu können, Pflege aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten - dies waren zentrale Gründe für das Diakonie Klinikum Stuttgart, das EBZ und die Villa Betania in Neapel, sich zu einer Kooperation zu entschließen. Gefördert wurde dieses Projekt durch das aktuelle Förderprogramm der Europäischen Union, Erasmus+.

Mehr erfahren...

Ein heisser Sommer geht zu Ende

Die Prüfungskandidaten der Kurse H5 und H6 haben im doppelten Sinn einen heißen Sommer hinter sich. Nicht genug, dass die Temperaturen erbarmungslos auf über 30 Grad kletterten, unsere Auszubildenden mussten unter diesen Umständen drei Prüfungsetappen meistern. Im Juli und August stellten sie ihr Können bei der schriftlichen und mündlichen Prüfung unter Beweis. Am 16. September schließlich wurde noch einmal tüchtig geschwitzt: Am Tag der mündlichen Prüfung. Aber dann war das Ziel erreicht. 28 frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger bekamen im feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse überreicht und konnten endlich erleichtert aufatmen.

Die Mitte ist bunt

























Historisches Stadtviertel trifft auf diakonische Vielfalt, zumindest für die vier Tage des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Stuttgart.
Das Leonhardsviertel (schwäbisch: s’ Städtle) wurde über Nacht zum bunten, pavillongespickten Diakonie-Viertel.
Es ist Donnerstag, der 4. Juni 2015, Kirchentag in Stuttgart.
Das Thermometer zeigt 34 °C an und der Nachtwächterbrunnen dient als perfekte Abkühlung für die Besucher. Direkt hinter dem Brunnen, schattig gelegen, stellt sich ein Trio unter dem Motto „ Pflege tut Gutes“ vor: Das Evangelische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Stuttgart (kurz: EBZ), das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall und verschiedene Diakoniestationen.
Junge Auszubildende und Lehrkräfte, sowie Pflegekräfte werben kreativ für die Berufe in der Pflege.

Mehr erfahren...

Das Gelernte in der Praxis anwenden











Der 13. Praxisanleiterkurs ist am 27.3.2015 erfolgreich zu Ende gegangen. An der Weiterbildung nahmen 19 Fachkräfte aus der stationären Gesundheits- und Krankenpflege, aus der Altenpflege, der ambulanten Pflege, der Intensivpflege und dem Operationsdienst teil.
Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche trugen zu einem spannenden Austausch über die verschiedenen Facetten der Pflege und die Situation der Schüleranleitung bei. Während 200 Unterrichtsstunden wurden Grundlagen der praktischen Ausbildung, Psychologie, Haftungsrecht und viele weitere Themen vorgestellt, diskutiert und praktisch eingeübt. Am Ende präsentierten die TeilnehmerInnen ihre selbst erarbeiteten Projekte in Form von Facharbeiten.
„Die Weiterbildung hat Spaß gemacht und wir haben viel gelernt“ war eine der häufigsten Äußerungen bei der Reflexion am letzten Blocktag, „ hoffentlich können wir das Gelernte jetzt auch in der Praxis anwenden“.

An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg Pflege studieren – „Wir sind froh, dabei zu sein!“

Das erste Semester ist geschafft, die erste Prüfung erfolgreich absolviert und wir alle sind heiß auf mehr.

Zu Beginn des Wintersemesters 2014/2015 sind wir, sozusagen als Pioniere, mit dem Studium des B.A. Pflege an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg gestartet. Keiner von uns wusste genau, was ihn oder sie erwartet. Keiner hatte eine genaue Vorstellung, was er oder sie später damit anfangen kann. Und trotzdem – oder gerade deswegen – haben wir uns für diesen Schritt entschieden.

Mehr erfahren...

Examen, Examen!

GKPH15









In den vergangenen Tagen war am EBZ Dauer-Examensatmosphäre.

Zwölf Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen und -helfer haben am vergangenen Donnerstag erfolgreich ihre Prüfungen bestanden und wurden aus der Schule gebührend verabschiedet. Die Palette der Zukunftspläne ist groß: In einem unserer Trägerkrankenhäuser arbeiten, am EBZ mit der dreijährigen Ausbildung beginnen oder aber in einer anderen Stadt in der Pflege tätig sein.

Bereits fünf Tage später knallten in der Nordbahnhofstraße 131 erneut die Sektkorken für 28 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger. Am Vormittag war nach drei Jahren Ausbildung die letzte Prüfungshürde genommen worden und es konnte gefeiert werden. Vielen Dank auch an den Kurs H 6, der ein tolles Buffet mit süßen und herzhaften Häppchen gezaubert hatte! Und wie geht es nun weiter? Viele unserer "Ehemaligen" bleiben an unseren Trägerkrankenhäusern - oder aber es zieht sie hinaus in die Welt.

Congratulations!



F5

Wer wagt, gewinnt










Wo kann man spielerischer die eigenen Grundfähigkeiten und Grenzen kennen lernen als in der Natur?

Erlebnispädagogische Zentren wie zum Beispiel das Epizentrum in Böblingen bieten hier viele Möglichkeiten. Unter pädagogischer Leitung werden Hindernisse überwunden, Gräben überschritten oder man begibt sich in mehr oder weniger schwindelerregende Höhen - eine Herausforderung ist es in jedem Fall! Gleich welche Übung, man lernt sich völlig neu kennen und der Adrenalinspiegel steigt. Und wenn man nicht mehr weiter weiß, helfen sicherlich die Kurskollegen.

Dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein des Diakonie-Klinikums Stuttgart konnten im vergangenen Jahr einige Kurse des EBZ an solchen erlebnispädagogischen Events teilnehmen. Herzlichen Dank!



Gespräch mit Thomas Reusch-Frey MdL über Pflege und Pflegebildung

Der Ethik-Koordinationskreis tagte wieder im EBZ


Pfarrer Thomas Reusch-Frey MdL (© Reiner Pfister)„Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Pflegeausbildung“ stand auf der Tagesordnung des Koordinationskreises „Ethische Bildung in der Pflege“, der am 6. November 2014 wieder im EBZ zusammenkam. Eingeladen zu diesem wichtigen Thema war der SPD-Landtagsabgeordnete und evangelische Pfarrer Thomas Reusch-Frey aus Bietigheim-Bissingen, der als Mitglied des Ausschusses für Arbeit, Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren des Landtages und der im März ins Leben gerufenen Enquetekommission zur Zukunft der Pflege kompetent Rede und Antwort stand.

Mehr erfahren...

Bestanden!!!

Der Jubel, der im EBZ am vergangenen Mittwoch um kurz nach 15 Uhr ausbrach, war nicht zu überhören. 29 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und vier Gesundheits- und Krankenpfleger ließen die Korken knallen und feierten, dass sie erfolgreich die Abschlussprüfungen nach drei Jahren Ausbildung bestanden hatten.

Kunst trotz(t) Demenz










„Wie geht das?“ fragte sich so mancher unserer Auszubildenden und vor allem: „ Warum gehen gerade wir da hin?“ Gemeint ist die Ausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“, die von Ende Juni bis Ende Juli im Hospitalhof in Stuttgart zu sehen war.

Mehr erfahren...

Schulstation im Bethesda-Krankenhaus

Nach ausführlicher Vorbereitung startete am 28. April 2014 die Schulstation der Klasse H4/2011. Die 18 Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege befinden sich kurz vor dem Examen und dürfen im Rahmen des Projekts "Schulstation" den Ernstfall üben: Für drei Wochen organisieren sie eigenständig eine chirurgische Station im AGAPLESION Bethesda Krankenhaus Stuttgart mit allem, was dazu gehört: Patientenversorgung, Kooperation und Koordination mit anderen Abteilungen, administrative Arbeiten wie Dienstplangestaltung oder Materialbestellung, Essensbestellung und -ausgabe, kurz gesagt: allen Arbeiten, die professionelle Pflegekräfte zu managen haben.

Mehr erfahren...

Das tut uns gut: Hautpflege am eigenen Leib

Im Rahmen des Unterrichtsmoduls „Haut und Körper pflegen“ haben die Auszubildenden der Klassen F3/2014 und F4/2014 sich selbst etwas Gutes getan.

„Wer einen anstrengenden Beruf erlernt, muss auch wissen, wie er sich selbst ab und zu eine kleine Wohltat gönnen kann“ sagt die Lehrerin Barbara Schmid. „Nicht nur für das Wohlbefinden unserer Patienten, sondern auch für unsere eigene Gesundheit wollen wir regelmäßig etwas tun!“

Mit gegenseitigen Massagen und wohltuenden Hautpflegemitteln aus der eigenen Küche konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Körper die Entspannung und Wohltat spüren, die sich einstellt, wenn man sich nur mal ein bisschen Zeit dazu nimmt. Und der Spaß kommt dabei auch nicht zu kurz: die „Gemüsegesichter“ sehen einfach auch lustig aus!

Mehr erfahren...

Einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe

Mit dem Umzug ins neue Schulgebäude starteten wir am 1. April 2013 mit dem neuen Ausbildungsgang für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe. Der erste Kurs konnte ein Jahr später mit allen elf Teilnehmerinnen und Teilnehmern seinen erfolgreichen Abschluss feiern.

Die Ausbildung ist für alle geeignet, die mit einer ersten formellen Qualifikation im Pflegebereich tätig werden wollen. Bei guten Abschlussnoten ist eine Weiterqualifizierung in der Gesundheits- und Krankenpflege möglich.




Hier finden Sie Informationen zur Bewerbung.
Ab sofort nehmen wir Bewerbungen entgegen!
Hier bewerben Sie sich online.

Neu seit Februar 2013 am EBZ: "Nursing English" - Englisch für Pflegende

Interview mit der Dozentin für Fachenglisch am EBZ, Frau Claudia Maniscalco

Im Februar startete im EBZ ein neues Unterrichtsangebot: Fachenglisch für Pflegende – oder in der Originalsprache: English for Nurses. Englischkenntnisse in der Pflege sind heutzutage angesagt. Man braucht sie, wenn man im englischsprachigen Ausland ein Praktikum im Rahmen der Ausbildung machen oder eine pflegerische Tätigkeit ausüben möchte. Sie sind oft die einzige Brücke für die Verständigung der Pflegekräfte mit ausländischen Patienten. Und nicht zuletzt verlangt sie die immer wichtiger gewordene Wissenschaftsorientierung des Berufs: Pflegende müssen englischsprachige Fachliteratur verstehen oder auf Tagungen englische Vorträge mitverfolgen können. Englisch ist internationale Wissenschaftssprache, auch für die Pflege.

Mehr erfahren...